ANDREAS WORM

Travel Storys - Andreas Worm

Andreas Worm

Vortragsreisender – Verkaufsberater – Fotografie – Blogger

 

So könnte man die Tätigkeiten welche ich heute ausübe beschreiben. Gleichwohl würde das dem Gesamtumfang nicht gerecht werden.  Ich würde viele weitere Bereiche einfach  unter den Tisch fallen lassen.

Den Anfang verstehen...

Die ersten eBikes wurden gerade am Markt wahr genommen, erste Beiträge in Fachzeitschriften noch mit einem Lächeln in der Bevölkerung abgetan. Mein Gedanke ging in eine andere Richtung. E-Bikes bringen Leichtigkeit, wo zuvor Mühen standen, oder manche Strecken erst gar nicht gefahren wurden. Wenn etwas zu schwer ist lässt man es eben, oder sucht nach Lösungen. Wie im Leben, oder?

Mein Einstieg als Verkaufsberater war getan. Das e Bike brachte mehr Veränderung in mein Leben als ich ahnen konnte. Ja, es machte Spaß sie zu fahren! So viel Spaß das ich auf die Idee kam mit ihnen einmal quer durch Deutschland zu fahren. Ich fand die Idee so gut, das ich spontan den Redakteur eines Fachmagazins anrief und ihm von meinem Vorhaben berichtete. Mein erster Beitrag in den Medien erschien Anfang 2013. Weitere folgten.

Eine Idee entsteht.

Der Besuch verschiedener Reisevorträge begeisterte mich so sehr das ich selbst den Wunsch verspürte genau solche Vorträge zu halten. Nur, die gesetzte Messlatte war sehr hoch. Im Vergleich zu vielen anderen Vortragsreisenden präsentiert „Georg Krumm“ seine Multivisonen mit sage und schreibe ACHT Diaprojektoren im Großbildformat. Das war eine riesen Vorlage und ich habe, was Qualität der Präsentation wie die des Bildmaterials, mein Vorbild gefunden. Durch den Besuch weiterer Veranstaltungen durfte ich Menschen wie „Tanja und Denis Katzer“ und „Tilmann Waldthaler“ kennen lernen.

 

Alle haben mich stets ermutigt weiter zu machen. Weiter zu machen und meinen eigenen Weg zu gehen. „Nicht aufgeben und das Ziel nicht aus den Augen verlieren, auch wenn es mehr als einmal hart werden mag,“ war Tilmann´s Ratschlag.

Professionalität ist gefragt

Neben weiteren Seminaren im Kommunikationsbereich beschloss ich meine grundlegenden Fähigen der Photographie, wie der des Journalismus auf ein professionelles Niveau anzuheben. Ein Studium im Bereich „Cross-Media Produktion & Publishing“ an der SAE in Köln folgte. Meinen Lebensunterhalt besserte ich mir derweil weiterhin als eBike Verkaufsberater auf, woran sich auch nach dem Studium nichts ändern sollte.

Schicksalsschläge, oder ...

nicht gelebte „Berufung“, falls es so etwas gibt. Vielleicht sind es die inneren Sehnsüchte, oder die Seele, die sich über den Körper Ausdruck verleihen…

Wieder war es die eigene Gesundheit, die mich innehalten ließ.

Sie forderte zum Nachdenken und möglicherweise zum Umdenken auf. Hinzu kam die unendlich Sehnsucht selbst wieder unterwegs sein zu wollen, was in den letzten beiden Jahren einfach viel zu kurz gekommen war.

Reiss Aus„, eine Life Reisereportage von Lena Wendt und Ulrich Stirnat wie eine Reportage im abendlichen TV-Programm mit Christine Thürmer zum Thema „Aussteigen“ berührten etwas ganz tief in mir.

Beide ließen mich in meiner Entscheidungsfindung Veränderungen zu initiieren einen deutlichen Schritt nach vorne tun. Aussteigen ist nicht gleichzusetzen mit „das Land, oder das Gefüge der Gesellschaft zu verlassen“, es trägt für mich die Bedeutung der Veränderung, des Neuanfangs in sich. Das zu tun, was einem selbst gut tut, was einem Spaß macht, was mich erfüllt.

Ich war offen für Neues...

Genau dies trat nun auch in Form verschiedener Ereignisse ein. Sobald man sich selbst öffnet zeigen sich auch Wege und Möglichkeiten. Diverse Projektideen, an deren Sortierung ich gerade arbeite, werden begleitet von externen Angeboten. Wie viel Sicherheit muss ich selbst haben, ist zu einer meiner entscheidenen Fragen geworden.

Wie viel Sicherheit gibt es überhaupt?

Keine, so meine eigene innere Stimme! Was ich morgen erlebe und ob ich es  überhaupt erlebe, liegt nicht in meiner Macht. Und dennoch spielen Kopf und Herz ihr eigenes Spiel. Ein Spiel dem ich langsam ein Ende setzen muss, ansonsten wird irgendetwas gespielt, was meist in einem Gedankenkarussel endet. Und genau das brauchte ich eben nicht! Der erste Schritt ins Unbekannte ist meist der Schwierigste und genau der war jetzt gefragt!

Professionalität die im Weg steht

ist die Kehrseite der Medaille. Gerade, oben noch als gewinnbringende Eigenschaft beschrieben, als Element der Entwicklung verstanden, steht sie mir nun im Weg. Ich bin Einzelkämpfer. Nicht ganz, ich habe gute Berater, insbesondere meine eigene Familie, an der Seite, die mich ermuntert und mir zu verstehen gibt das das wie ich es mache gut ist. Und dennoch habe ich höhere Ansprüche. Ansprüche an eine Art der Perfektion, die mir jetzt erst einmal im Weg stehen. Es sind der innere Perfektionist wie der „allen Rechtmacher“, die ihre Stimme erhebend versuchen ihre Zweifel anzubringen. Zweifel, die unbegründet sind, wie mir das Feedback meiner Leser zeigt. Ja, ich will diesen Weg gehen! Schlussendlich ist es mein eigener Traum, den ich leben will! Leben mit meinen eigenen Vorstellungen, Träume und Werten…

"Nun gut, wenn das der Weg ist, dann gehe ich ihn,"

dachte ich und begab mich auf eine wunderbare Reise!  Eine spannende Reise, die lange nicht zu Ende ist, stetig Veränderungen mit sich bringt und dennoch gerade erst ihren Lauf begonnen hat.

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Andreas Worm

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